Wir kennen es alle: Immer mehr Pferde haben mit Husten oder anderen Problemen der Atemwege zu kämpfen. Staub, Pollen, Schimmelsporen oder Infekte können die empfindlichen Atemwege schnell reizen – und die Gesundheit sowie die Leistungsfähigkeit unserer Pferde deutlich einschränken.

Neben bewährten Therapien wie Akupunktur, der gezielten Gabe von Nährstoffen oder der Phytotherapie – also dem Einsatz von Kräutern und Vitalpilzen – hat sich die Inhalation als besonders wirksame und sanfte Unterstützung etabliert. Das Schöne daran: Sie lässt sich ideal mit anderen Methoden kombinieren und verstärkt deren Wirkung.

Warum die Partikelgröße entscheidend ist

Damit die Inhalation ihr Ziel erreicht, spielt die Partikelgröße eine wichtige Rolle. Nur feine Aerosole mit einer Größe von etwa 0,5 bis 5 Mikrometer sind lungen­gängig und gelangen tief genug in die Atemwege. Alles, was größer ist, bleibt bereits im Nasen- oder Rachenraum hängen und erreicht die Lunge nicht.

Welche Lösung ist die richtige?

Die Wirkung hängt nicht nur vom Gerät, sondern auch von der verwendeten Lösung ab:

  • Isotone Kochsalzlösung (0,9 % NaCl):
    Perfekt für die tägliche Pflege oder um Medikamente zu transportieren. Sie befeuchtet die Schleimhäute, ist gut verträglich und eignet sich sowohl vor als auch nach der Bewegung.
  • Hypertone Kochsalzlösung (z. B. 1,4 % Sole):
    Sie hilft besonders gut, festsitzenden Schleim zu lösen. Durch den höheren Salzgehalt wird Wasser aus den Schleimhäuten gezogen, wodurch der Schleim flüssiger und leichter abzutransportieren ist. Aber Achtung: Bei zu häufiger oder zu langer Anwendung kann die Schleimhaut austrocknen.

Wann inhalieren?

  • Vor der Bewegung: Unterstützt das Lösen von Schleim und befreit die Atemwege.
  • Nach der Bewegung: Da die Lunge dann geweitet ist, kommen die feinen Partikel noch tiefer in die kleinen Verästelungen – ideal für Medikamente oder pflegende Lösungen.

Inhalation auch bei Sommerekzem

Spannend ist, dass nicht nur Pferde mit Atemwegsproblemen profitieren. Auch Sommerekzemer können durch die Inhalation positive Effekte spüren. Die Salzpartikel gelangen über die Schleimhäute in den gesamten Organismus und können dabei helfen, Entzündungen zu regulieren.

Wer genau hinsieht, erkennt nach der Inhalation im Sonnenlicht oft einen feinen Salzfilm im Fell. Das zeigt, dass die Partikel sich auch außen ablagern – ähnlich wie in einer Solekammer. Dieser Effekt unterstützt die Hautbarriere, kann Juckreiz lindern und die Hautgesundheit positiv beeinflussen

Zusammenfassend

Die Inhalation ist eine wertvolle, sanfte und vielseitige Methode, um unsere Pferde zu unterstützen – sei es bei akuten Problemen oder als Teil einer langfristigen Gesundheits­pflege. Sie lässt sich wunderbar mit anderen Therapien kombinieren.

Mein persönlicher Favorit sind die Inhalatoren von Medizintechnik Hartwig. Vor allem das Modell EquiSonic Privat, das ich nun seit über fünf Jahren bei meinen eigenen Pferden einsetze bei Bedarf im Alltag oder auch während Behandlungen meiner Patienten z.b. nach oder während eine Akupunkturbehandlung. Besonders überzeugend finde ich, dass diese Inhalatoren mit Ultraschall-Verneblern arbeiten und nicht mit dem Piezo-Effekt – dadurch entstehen keine hohen Verschleißkosten, was sie langfristig sehr wirtschaftlich macht.

Umso mehr freue ich mich, euch einen Rabatt auf das gesamte Sortiment von Medizintechnik Hartwig weitergeben zu können – nicht nur auf die Inhalatoren, sondern auch auf sämtliches Zubehör.

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Abschließend

Wenn ihr Fragen zur Inhalation, zu den Lösungen oder zu den Geräten habt, könnt ihr euch jederzeit gerne bei mir melden. Ich teile meine Erfahrungen aus der Praxis und helfe euch dabei, die passende Anwendung für euer Pferd zu finden. Denn am Ende zählt nur eins: dass unsere Pferde frei durchatmen können und sich wohlfühlen. 💙

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